Das Newsletter Projekt "Trauerforschung im Fokus" möchte den in Deutschland tätigen Fachkräften und Interessierten durch ausgewählte Artikel den Zugang zu den Erkenntnissen der Trauerforschung erleichtern und so zu einer Weiterentwicklung, möglicherweise auch einer Verbesserung der Trauerberatung, Trauerbegleitung oder Trauertherapie beitragen. Damit greift das Projekt eine Forderung vieler Fachkräfte und Interessierten auf, die sich Unterstützung durch die Ergebnisse der Trauerforschung wünschen.

International gibt es eine Vielzahl an wissenschaftlichen Büchern und Fachzeitschriften in englischer Sprache, die sich an Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen wenden und den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Trauer widerspiegeln. Daraus können sich wichtige Impulse für die Praxis ergeben. Allerdings sind diese Veröffentlichungen vielen Fachkräften und Interessierten in Deutschland kaum bekannt, weil sie teilweise schwer zugänglich sind. Dadurch gehen neue und interessante Erkenntnisse der internationalen Trauerforschung an den hiesigen Fachkräften oftmals vorbei.

In Ländern wie den Niederlanden, den USA oder auch Großbritannien sind Trauerbegleitung, Trauerberatung oder Trauertherapie Gegenstand einer weitgehend anerkannten Trauerforschung. Sie versucht, die Grundlage für fachlich verantwortbares Handeln zu schaffen und den Praktikern unterstützend zur Seite zu stehen.

Seit den 1990er Jahren wurden auch in Deutschland Hilfs- und Beratungsangebote für Hinterbliebene von verschiedensten Stellen eingerichtet, denn der Bedarf an Unterstützung ist auch hier gegeben. Stirbt ein Mensch, stehen die Angehörigen auch in Deutschland vor einer Vielzahl an Fragen. Oft geht es erst um praktische Belange. Nach der Beisetzung geht es aber auch darum, wie man mit den Reaktionen, die das Verlusterlebnis ausgelöst hat, umgehen soll. Eine dauerhafte wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Trauer kann dazu wertvolle Beiträge leisten.

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