Louis A. Gamino, Hal R. Ritter Jr.

Die Autoren sind der Ansicht, dass Death Competence* eine unabdingbare Voraussetzung für ethisch vertretbares Handeln im Rahmen von Trauerberatung und Trauerbegleitung ist. Sie definieren Death Competence als die spezielle Fähigkeit angemessen mit den Problemen und Emotionen ihrer Klienten im Zusammenhang mit Sterben, Tod und Trauer umgehen zu können.

Eine Literaturübersicht weist auf die Grundlagen dieses Konzepts hin und zeigt, wie sich daraus ein tragfähiges Konstrukt entwickelt hat. Anhand einer Fallstudie analysieren die Autoren das Beispiel einer gescheiterten Beratungssituation, in der ein offensichtlicher Mangel an Death Competence auf Seiten des Beraters zu einem Mangel an Empathie geführt hat. Dies macht deutlich, wie wichtig Death Competence für die Gewährleistung von wirksamer und Verantwortungsbewusster Trauerberatung und Trauerbegleitung ist.

*  Befähigung im Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer

Gamino, Louis A.; Ritter, R. Hal, Jr. (2012): „Death Competence: An Ethical Imperative”, in: Death Studies, Vol. 36, Nr. 1, S. 23-40.

Bei Interesse am gesamten englischsprachigen Artikel wenden Sie sich bitte an
h.willmann@trauerforschung.de

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