Intervention

Im Folgenden erhalten Sie in der Regel kurze Abstracts der Newsletterartikel aus dem Bereich "Intervention". Sollten Sie Interesse an bestimmten Artikeln oder Themen haben, wenden Sie sich bitte an unser Team.

Lizzy Miles, Charles A. Corr

Der Beitrag erläutert, was sich hinter dem Begriff Death Café verbirgt und beschreibt, was typischerweise bei den Treffen geschieht.

Kari E. Bugge, Karen T.S. Haugstvedt, Eline G. Røkholt, Philip Darbyshire, Sølvi Helseth

Fragestellung: Diese Studie beschreibt die Umsetzung und Evaluation eines neuartigen körperorientierten Unterstützungsprogramms für trauernde Jugendliche und junge Erwachsene (Body Awareness Programme - BAP). Das Ziel des BAP ist, die jungen Menschen dabei zu unterstützen, ihre körperlichen Reaktionen zu verstehen, die Ursachen zu erkennen und hilfreiche Bewältigungsstrategien zu erlernen.

Paul A. Boelen

In den Niederlanden sind jährlich 500.000 Menschen mit dem Tod eines nahen Angehörigen konfrontiert. Die meisten Betroffenen sind durch diese Erfahrung kaum belastet. Doch bei manchen führt der Verlust zu ausgeprägter Trauer, hoher seelischer Belastung und intensivem Leiden.

Jeffrey R. Lacasse, Joanne Cacciatore

Diese Studie untersucht die Verschreibungspraxis von Psychopharmaka an trauernde Eltern, die eine Totgeburt bzw. den Tod eines Neugeborenen erlebt haben. Hierfür werteten wir die Daten einer Querschnittsbefragung aus, an der 235 trauernde Eltern teilnahmen, die sich in einer online Trauergruppe austauschten. Von den Befragten gaben 88 Personen an, dass ihnen Psychopharmaka verschrieben worden waren.

Virginia Barbosa, Mónica Sá, José Carlos Rocha

Ziel: Therapie- und Beratungsangebote für Trauernde werden häufig gefordert, deren Wirksamkeit hingegen ist umstritten. Diese Studie prüft die Wirksamkeit, mit besonderem Augenmerk auf post-traumatische und depressive Symptome, einer kognitiv-narrativen Intervention für Menschen mit komplizierter Trauer (KT).

Kari Dyregrov, Atle Dyregrov, Iren Johnsen

Personen, die an Trauergruppen teilgenommen haben, können maßgeblich dazu beitragen, die Konzeption und Durchführung der Treffen zu verbessern. Dieser Beitrag erläutert, wie sich Betroffene die ideale Trauergruppe vorstellen.

Louis A. Gamino, Hal R. Ritter Jr.

Die Autoren sind der Ansicht, dass Death Competence* eine unabdingbare Voraussetzung für ethisch vertretbares Handeln im Rahmen von Trauerberatung und Trauerbegleitung ist. Sie definieren Death Competence als die spezielle Fähigkeit angemessen mit den Problemen und Emotionen ihrer Klienten im Zusammenhang mit Sterben, Tod und Trauer umgehen zu können.

Paul A. Boelen, Jos de Keijser, Marcel A. van den Hout, Jan van den Bout

Komplizierte Trauer kann sich nach dem Tod einer nahestehenden Person entwickeln und beeinträchtigt die Menschen stark. Bislang gibt es nur wenige Studien, welche die Interventionen zur Behandlung von Komplizierter Trauer untersucht haben. Diese Studie vergleicht die Effektivität von kognitiver Verhaltenstherapie und unterstützender Beratung bei Komplizierter Trauer.

Dr. Joanne Cacciatore, Dr. Melissa Flint

Achtsamkeitsbasierte Modelle der Trauerbegleitung gibt es bislang so gut wie nicht. Das Modell ATTEND (attunement, trust, touch, egalitarianism, nuance, and death education)* ist ein interdisziplinärer Ansatz für Anbieter von Trauerbegleitung (wozu auch Ärzte, Sozialarbeiter, Therapeuten, Pflegekräfte und andere gehören können).

Dr. Dale Lund, Dr. Michael Caserta, Dr. Rebecca Utz, Dr. Brian de Vries  

Diese Studie wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit des Dualen Prozessmodells (DPM) bei der Bewältigung von Verlusterfahrungen zu testen. Die Stichprobe setze sich zusammen aus 298 kürzlich verwitweten Frauen (61%) und Männern im Alter von 50 und mehr Jahren. Sie nahmen an einem vierzehn Wochen umfassenden Interventionsprogramm mit wöchentlich stattfinden Gruppentreffen teil. Jeweils vor (O1) und nach (O2) den Sitzungen füllten die Teilnehmer Fragebögen aus. Die Studie umfasste noch zwei weitere Follow-up Befragungen (O3 und O4), welche vierzehn bis sechzehn Monate nach dem Verlust durchgeführt wurden, doch der hier vorliegende Beitrag wertet nur die Messzeitpunkte O1 und O2 aus.

Dr. Rita Rosner, Dr. Joachim Kruse, Dr. Maria Hagl

Das Hauptanliegen dieser Überblicksarbeit bestand darin, eine sowohl quantitativ als auch methodisch sorgfältige Auswertung bestehender Interventionsangebote für trauernde Kinder und Jugendliche vorzunehmen. Hierzu wurden zwei Metaanalysen durchgeführt: eine mit kontrollierten Studien sowie eine mit Studien ohne Kontrollgruppe. Für die Metaanalysen wurden insgesamt 27 Wirksamkeitsstudien ausgewertet, welche vor Juni 2006 erschienen sind.

Dr. Joseph M. Currier, Dr. Jason M. Holland, Dr. Robert A. Neimeyer

Interventionsangebote für trauernde Kinder werden unter psychosozialen Fachkräften zunehmend populärer. Dennoch bleiben Fragen offen: Wie gut helfen diese Behandlungsangebote Kindern tatsächlich dabei, den Tod einer wichtigen Bezugsperson zu verarbeiten? Diese Studie wertet mithilfe metaanalytischer Verfahren die generelle Wirksamkeit von Trauerinterventionen bei Kindern aus. Die gründliche quantitative Zusammenfassung der vorhandenen kontrollierten Wirksamkeitsstudien (n = 13) führte zu einer Schlussfolgerung, welche mit früheren Überblicksarbeiten zur Trauertherapie bei Erwachsenen übereinstimmt.

Dr. Paul Boelen 

Komplizierte Trauer ist ein leidvoller Zustand, der sich nach dem Tod eines geliebten Menschen entwickeln kann. In diesem Artikel wird aus der Sicht der kognitiven Verhaltenstheorie untersucht, warum manche Menschen komplizierte Trauer entwickeln, während andere den Verlust verhältnismäßig schnell überwinden können.

Dr. Linda Susan Charlotte Janzen, Dr. Susan Cadell, Dr. Anne Westhues

Eltern, die den plötzlichen Tod eines Kindes durchleben, haben beginnend mit der Todesnachricht bis hin zur Beerdigung, Kontakt zu vielen professionellen Helfern. Die Art und Weise, wie sich diese Fachkräfte in dieser schwierigen Zeit gegenüber den Eltern verhalten, kann als hilfreich erfahren werden und die Eltern in ersten Schritten der Bewältigung und Verarbeitung des Traumas unterstützen. Sie kann jedoch auch als nicht hilfreich erlebt werden und dazu beitragen, dass der Trauerprozess verlängert oder erschwert wird.

Dr. Rita Rosner, Dr. Maria Hagl

Ziel dieses Übersichtsartikels ist die Zusammenfassung bisher in Meta-Analysen veröffentlichter Ergebnisse zu Behandlungseffekten bei trauernden Erwachsenen nach einem Todesfall und die Verknüpfung mit spezifischen und zum Teil neuen Ergebnissen aus diesem Bereich. Exemplarisch werden dabei Studien zu besonders erfolgreichen Interventionen aus dem präventiven, aber auch psychotherapeutischen Bereich vorgestellt.

Dr. Henk Schut

Henk Schut antwortet auf Larson und Hoyt (siehe Bereavement Care, Vol. 28, Nr. 3, 2009), die den vorherrschenden Pessimismus bezüglich der Wirksamkeit von Trauerberatung in Frage stellen.

Dr. David Kissane, Dr. Wendy G. Lichtenthal, Dr. Talia Zaider

Sowohl in der Sterbe- als auch der Trauerphase wirkt sich die psychische Belastung auf die ganze Familie aus. Dies legt Überlegungen zu einem familienzentrierten Betreuungsmodell nahe.

Dr. David Kissane

Dieser Beitrag beruht auf einem Vortrag, den David Kissane anlässlich der 9th International Conference on Grief and Bereavement in Contemporary Society in Miami, USA, gehalten hat.

Die komplette Arbeit ist zu finden:
als Volltext in der Sonderausgabe des Newsletters vom Oktober 2011. Siehe "Archiv": 19.10.2011.

William G. Hoy, Dr. Laura Lewis

Dieser Beitrag ist die Zusammenfassung des Kapitels "Bereavement Rituals and the Creation of Legacy." aus dem Buch "Grief and Bereavement in Contemporary Society. Bridging Research and Practice".

Die komplette Arbeit ist zu finden:
als Volltext in der Ausgabe des Newsletters vom Dezember 2011. Siehe "Archiv": 16.12.2011.

 

Dr. Emmanuelle Zech, Anne-Sophie Ryckebosch-Dayez, Emily Delespaux

Professionelle psychotherapeutische Interventionsprogramme für Trauernde zeigen eine eher geringe Wirksamkeit. Wir untersuchen verschiedene Gründe hierfür und stützen uns dabei zum einen auf in der Literatur diskutierte Ursachen, zum anderen stellen wir aber auch weitere wesentliche Überlegungen an, die bislang vernachlässigt wurden.

Holly DiamondDr. Susan Llewelyn, Dr. Marilyn Relf, Carrie Bruce

Vierundzwanzig trauernde Erwachsene und ihre ehrenamtlichen Trauerbegleiter wurden befragt, welche Aspekte der Trauerbegleitung sie als hilfreich und welche sie als nicht hilfreich erlebten.

Buchtipp:



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